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            <title>Stadtparteitag im März: Anträge</title>
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                        <title>A1: Meinungsführer im Umweltbereich  werden</title>
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                        <author>Alfred Mayer</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung beschießt eine noch vor der Stichwahl stattfindende basisdemokratische Debatte und Abstimmung über die von den SprecherInnen der Münchner Grünen im Rahmen eines Wahl-O-Maten gestellten Fragen der Süddeutschen Zeitung gegebenen gegebenen Antworten auf die Forderungen von FrydaysForFuture , insbesondere darüber, ob der Wirtschaftsraum München weiter wachsen darf und ob das Planungsrecht genutzt werden muß, um die Ausweisung weiterer Gewerbeflächen und die Schaffung von immer noch mehr Büroflächen durch Ausweitung des Baurechts bei vorhandenen Bürobauten zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das gilt insbesondere für die Schaffung von Büroflächen für 3000 Arbeitsplätze auf dem Gelände der Großmarkthalle und zwei Bürotürmen mit 150 Meter Höhe im Bereich der Paketposthalle und Bauten für rund 3000 Arbeitsplätze für Google und Apple und weitere für Amazon.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung wendet sich auch gegen die Veranstaltung der Internationalen Atomobilausstellung in München samt der von der Stadtspitze angepriesenen Nutzung der attraktiven Plätze und Anlagen im Stadtbereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Soweit die Stadtversammlung - wie von einer ursprünglich den Menschen zugewandten Partei nicht anders zu erwarten - wegen der sich voraussichtlich jeden zweiten Tag verdoppelnden Ansteckungsgefahr &quot;verschoben&quot; werden sollte, beantrage ich eine schriftliche bzw. digitale Debatte und Abstimmung über diesen und andere Anträge noch vor der Stichwahl.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere OB-Kandidatin war in 6 Jahren Stadtratsarbeit für weiteres Wirtschaftswachstum in dieser Großstadt mit 400.000 Pendlern, Wohnungsmangel, an Wucher grenzenden Mieten, täglichen Staus auf allen Zufahrtsstraßen am Morgen und Abend, einer in vielen Bereichen laufend die Grenzwerte überschreitenden Luftbelastung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jeder weitere Arbeitsplatz schafft weiteren Wohnungsbedarf. Allein die Bauindustrie profitiert davon. Daß die Münchner Grünen Unternehmensspenden aus diesem Bereich annehmen oder angenommen haben und sie auch bei BMW einzuwerben zumindest versucht haben, stellt in meinen Augen eine Verhöhnung unserer Wähler dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einem langwierigen Prozeß der Findung des Kommunalwahlprogramms wurde eine Diskussion über das in Gang befindliche ungebremste Wirtschaftswachstum systematisch verhindert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der von der SZ angebotene &quot;Wahlomat&quot; , genannt &quot;Klima-O-Mat&quot; , beruht auf den den Parteien zum Thema Umweltschutz gestellte Fragen, die sie mit ja, neutral oder nein beantworten konnten. Die Antworten den Grünen fallen so aus, daß einem eher radikalen Grünen wie mir erst an achter Stelle die Grünen empfohlen werden.<br><br>
Fundstelle<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/kommunalwahl-muenchen-2020-interaktive-wahlhilfe-1.4806586">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/kommunalwahl-muenchen-2020-interaktive-wahlhilfe-1.4806586</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anhand der Antworten des grünen Establishments ist das leicht erklärbar:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier eine Auslese der von den Grünen besonders interessant gewerteten Standpunkte:<br>
(Achtung: Starke Nerven erforderlich)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frage 1 Innerhalb des Mittleren Rings Auto nur für Anwohner und Sondergenehmigung: Neutral<br>
Frage 2 Keine neuen Gewerbeflächen Neutral<br>
Frage 4 Die Stadt braucht mehr Anwohnergaragen Ja<br>
Frage 5 Grillverbot Isar mit Ausnahme für Gasgrills Nein<br>
Frage 7 Mehr Biergärten und kleine Cafes am Isarufer Ja<br>
Frage 8 Neue Hochhäuser über 100 Meter Neural<br>
Frage 9 Ansiedlung weiterer Großkonzerne Neutral<br>
Frage 11 Kulturzentrum GAsteig für 500 Millionen Euro sanieren Neutral<br>
Frage 12 Auf Flächen im Nordosten(600 ha) und Norden (900 ha Wohnungen für 50.000 Neutral<br>
Frage 17 Finanierung des Wohnungsbaus durch Erhöhung der Gewerbesteuer Nein<br>
Frage 20 Eissportzentrum OlympiaPark (6000 Zuschauer) durch Sporthalle für<br>
2500 Zuschauer ersetzen Neutral</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesen ignoranten bis halbherzigen Standpunkten einer Partei, die allein FFF den großen Stimmenzuwachs verdankt, deren Forderungen aber keine Beachtung schenkt, wird es bei dieser Wahl keine grüne Oberbürgermeisterin geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Basis muß noch vor der Stichwahl in die Lage versetzt werden, über die Positionierung der Münchner Grünen im Umweltbereich abzustimmen, um zu retten, was noch zu retten ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2020 14:35:09 +0100</pubDate>
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